Englisch lernen in New York und Kunst entdecken

Guggenheim Museum in New York

New York und Kunst passen perfekt zusammen. Mit Hunderten von Museen und Galerien kann man New York ohne Frage als das richtige Ziel für alle Kunstinteressierten bezeichnen. Museen wie das MoMA sind auf der ganzen Welt bekannt. Doch nicht nur in Museen findet man in New York Kunst, sondern es lohnt sich auch ein Gang durch die Künstlerviertel New Yorks, ein Blick auf die Street Art in New York sowie auf Künstler aus New York.

Kunst in New York

Museum New York

Die Anzahl von Museen in New York wird etwa auf 80 geschätzt, weshalb New York für jeden Geschmack das Richtige bietet, aber man nur schwer einen Überblick über alle Museen in New York geben kann. Doch das ist kein Problem, wir stellen euch die bekanntesten Kunstmuseen, die man bei einer Reise nach New York besuchen sollte, vor. Zunächst einmal gibt es das Metropolitan Museum New York, das als größtes Kunstmuseum der USA zählt. Man findet dort über 3 Millionen Werke aus den verschiedensten Epochen der Kunst. Wer sich eher für moderne Kunst interessiert, sollte auf keinen Fall das MoMA New York, das Museum of Modern Art, verpassen. Die Sammlung dieses Museums enthält Architektur, Zeichnungen und Skulpturen ebenso wie Photographien, Videokunst und vieles mehr. Ein weiteres bekanntestes Museum für moderne Kunst ist das Guggenheim Museum New York an der Upper East Side. Hier findet man vor allem abstrakte Kunst, unter anderem die größte Sammlung von Wassily Kandinsky-Werken, aber auch beispielsweise Werke von van Gogh und Picasso. Ihr interessiert euch für deutsche Kunst? Dann ist die Neue Galerie New York der richtige Anlaufpunkt. Hier kann man österreichische und deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts bestaunen.

Künstlerviertel New York

Als „das Künstlerviertel New Yorks“ wird generell das in Manhattan gelegene Greenwich Village bezeichnet. Hier wohnen viele Künstler jeder Art, von Jongleuren bis Schriftstellern. Auch ist das Viertel bekannt dafür, dass dort viele Homosexuelle leben. Außerdem befindet sich die berühmte Christopher Street in Greenwich Village.

Andere Stadtteile, die als Künstlerviertel gelten, sind die nebeneinander liegenden Viertel SoHo und TriBeCa. Aus dem nördlich der Houston Street gelegenen SoHo Manhattan entstand in den 60er Jahren ein Szeneviertel, in dem sich vor allem Künstler der Fluxus- und Experimentalfilmbewegung trafen. Später kamen viele Jazz-Musiker hinzu, so dass eine Vielzahl von Jazz-Clubs in SoHo eröffnete. Heute sind die Immobilienpreise in Soho jedoch stark gestiegen und für viele Künstler zu teuer, weshalb man in SoHo eher trendige Bars und große Stores von international bekannten Modefirmen findet.

TriBeCa New York steht für „Triangle Below Canal Street“ und hier findet man viele Kunstgalerien, aber auch Bars und Restaurants. Unter anderem leben in diesem Stadtteil Stars wie Mariah Carey, Jay-Z, Beyoncé oder Robert de Niro. Natürlich findet man jedoch nicht nur in den genannten Vierteln New Yorks Kunst und Künstler vor, sondern „die Stadt die niemals schläft“ bietet geradezu überall kulturelle Erlebnisse an.

Street Art New York

New York gilt als ein Zentrum der Street Art, welche von riesigen Graffitis bis hin zu winzigen Stickern reicht. Die New Yorker Street Art kann nicht an einem bestimmten Ort festgemacht werden, doch gibt es zum Beispiel die Brooklyn Street Art, die relative bekannt ist. Auch gibt es einige besonders bekannte Künstler, beispielsweise den „Poster Boy“, der Werbeplakate in U-Bahn-Stationen so verändert, dass sie eine völlig andere Botschaft übermitteln. Typischerweise ist Street Art illegal, doch mittlerweile gibt es auch einige Stellen, die für diese Straßenkunst freigegeben wurden. Zum Beispiel werden im Rahmen des Centre Fuge Public Art Project Contanier zur Verfügung gestellt, die von Straßenkünstlern gestaltet werden dürfen.
Vor Kurzem hat auch der britische Streetart Künstler Banksy für Aufsehen in New York gesorgt. Einen Monat lang verbrachte der Künstler, der seine Identität geheim hält, in New York und verwandelte jeden Tag eine anderen Stelle der Stadt in sein Kunstwerk.

Künstler aus New York

Neben Streetart- und Graffiti-Künstlern gibt es auch eine große Anzahl von anderen Künstlern, die aus New York stammen beziehungsweise dort gelebt haben. Zu den bekanntesten zählt zum Beispiel der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizi, dessen Werke typischerweise durch bunte, strahlende Farben und eine Einfachheit der Motive auffallen.

Rizzi-Haus in Braunschweig
Rizzi-Haus in Braunschweig

Der ebenfalls für Pop-Art bekannte Künstler Andy Warhol, der große Teile seines Lebens in New York verbrachte und dort bekannt wurde, wäre ein weiteres Beispiel. Eines der bekanntesten Bilder ist Andy Warhol’s Marilyn Monroe. Auch nicht zu vergessen ist der New Yorker Maler und Illustrator Norman Rockwell, der unter anderem für die seine Titelbilder der The Saturday Evening Post bekannt ist. Eines der berühmtesten und kritischsten Bilder ist „The Problem We All Live With“, von dem sogar eine Kopie im Weißen Haus hängt. Einer der bekanntesten Künstler der Gegenwart ist Dan Graham. Er ist ein Architekt, Konzept- und Multimediakünstler, der seine Karriere in New York im Alter von 22 Jahren startete.

 

Englisch in New York

Wer sich in New York auf die Spuren der verschiedenen Künstler begeben will, die sich immer wandelnde Street Art-Szene entdecken oder einige der bekanntesten Museen besichtigen möchte, kann dies natürlich auch während einem Sprachkurs in New York machen. Zusammen mit anderen Sprachschülern macht der Ausflug in ein Museum gleich doppelt so viel Spaß und gibt einem die Möglichkeit, nicht nur sein Englisch zu verbessern, sondern auch weltbekannte Kunst aus nächster Nähe zu sehen. So kann man seine Sprachreise in New York abwechslungsreich gestalten.